ROADBOOK

ROADBOOK

roadbook_big00

TERRA INGOGNITA

Wer kennt schon Saidia und El Jebha? Diese Orte sind selbst in guten Reiseführern kaum zu finden. In Marokko überragt die Atlantikküste alles. Ein Highlight folgt dem anderen. Aber wie sieht es am Mittelmeer aus, õstlich von Tanger? Immer wieder haben mir Reisende von der fantastischen Felsküste berichtet: zerklüftet, wild, naturbelassen. Das Badeparadies Al Hoceima war mir selbstverständlich ein Begriff. Aber die beiden oben genannten Orte – nein, die kannte ich nicht. So machte ich mich auf zum Unternehmen „Terra Incognita“, die für mich noch unentdeckte Mittelmeerküste Marokkos unter die Räder zu nehmen. Drei Orte haben mich am meisten beeindruckt: Saidia, Al Hoceima und El Jebha. Ein ursprünglicher Badeort, ein pittoreskes Fischerdorf und ein beschaulicher Urlaubsfleck.

roadbook_big01

Sadia
Charmant, Authentisch

Saidia im Juni. Im Café gefrühstückt, direkt am Meer. Der Strand war menschenleer. Nur Tretboote, Liegestühle und Sonnenliegen. Wir hatten den Strand für uns. Saidia ist absolut ursprünglich geblieben. Der Ort versprüht auf sehr angenehme Weise den Charme der Siebzigerjahre, als Hektik und Burn-out noch Fremdwõrter waren. Nõrdlich der Stadt das Kontrastprogramm: ein riesiges Urlaubsareal mit schickem Yachthafen, Boutiquen, schõnen Läden und großen Hotels. Typisch Marokko: ursprünglich, charmant, modern.

04

05

AL HOCEIMA

roadbook_big00

Unvergleichlich

Kein Ort in Marokko gleicht nur annähernd dem Seebad Al Hoceima. Die Lage ist wirklich spektakulär: oben die Stadt, die Restaurants, die Geschäfte, der atemberaubende Ausblick auf die Küste. Unten die wunderschõne Bucht, die Luxushotels und der betriebsame Fischereihafen.

roadbook_big01

Ein Tag Voller Überaschungen

Ende Juni, 26 Grad im Schatten. Mittags Fischtajine im Restaurant „Panoramique“. Danach bummeln und shoppen in der City. Langer Spaziergang zur Bucht. Erstaunlich: Es waren kaum Touristen da. Nur kleine „Ronaldos“ und „Messis“. Anschließend weiter zum Hafen, wo Kutter festgemacht haben und die Fischer noch wie früher ihre Netze flicken.

04

05

roadbook_big00

EL JEBHA

roadbook_big00

Faszinierend
Mister Spock …
Übernehmen Sie!

Sieht so ein Krater eines versunkenen Vulkans aus? Geologen fanden hier magmatisches Gestein aus dem Miozän. Die Tektonik weist darauf hin, das zwei Erdplatten vor etwa 10 Millionen Jahren kollidierten und Felsküsten und Vulkane schufen. Wer also immer schon wissen wollte, wie es auf Spocks Heimatplaneten „Vulkan“ aussehen kõnnte, sollte die Küste zwischen El Jebha und Al Hoceima erkunden. Denn die ist mit etlichen solcher Kraterbuchten gesäumt. Dafür ist zuvor aber Wandern angesagt. Denn über die Küstenstraße gelangt man ins Dorf, nicht zu den Kraterbuchten. Die sind gut versteckt. Wer dorthin mõchte, muss am Ortseingang von Jebha einer kleinen Abzweigung nach rechts folgen. Ein steiler Weg führt über die Berge auf die andere Seite des Dorfes. Der Fußmarsch ist etwas beschwerlich – aber der Ausblick entschädigt für die Mühe.

roadbook_big01

Marokkos Saint-Tropez

Zwar habe ich keine Schauspieler getroffen, dafür den Fischer „Annoussan“. Er ist hier geboren, kennt jeden Winkel. Wir fuhren mit seinem Boot die Felsküste entlang. Dort zeigte er mir zahlreiche Grotten und spektakuläre Kraterbuchten. Mittags haben wir frisch gefangene Sardinen vom Holzkohlengrill gegessen. El Jebha gehõrt für mich zu den charmantesten und faszinierendsten Orten Marokkos. 

04

05


Info: Felsküste

info00

DIE ETAPPEN DER „TERRA IGOGNITA TOUR“ AM MITTELMEER
Wer durch die Bildreportage von Klaus Kopelkert inspiriert wurde, auf seinen Spuren zu wandern, findet hier wie üblich eine ausführliche Übersicht der Etappen der Tour: Saidia – Cap de l’eau – Nador – Driouch – Midar – Kassita – Al Hoceima – Targuist – El Jebha – Bou Ahmed – Targha – Et-Tleta-de-Oued-Laou – Tetouan – Tanger.

SAIDIA

Der Badeort Saidia liegt etwa 70 Kilometer östlich von Nador, unweit der algerischen Grenze. An seinen wunderschönen kilometerlangen Stränden finden sich traumhauft gelegene Campingplätze und Ferienhäuser. Das touristische Zentrum ist die „Mediterranea Saidia“: Ein 700 Hektar großes Küstengelände, das mit Villen, Hotels, luxuriösen Appartements, Golfplätzen, einem Yachthafen, Boutiquen, Clubs und vielem mehr aufwartet. Saidia ist inzwischen sehr gut an das nationale Straßennetz angebunden und auch mit dem Bus zu erreichen.

AL HOCEIMA
Die Fischerstadt wurde 1926 gegründet. Aufgrund der traumhaften Lage zählt sie zu den attraktivsten Badeorten Marokkos. Die Strände und Buchten eignen sich hervorragend zum Surfen, Tauchen und Wasserskifahren. Ausrüstung kann vor Ort geliehen werden. Vom Ortszentrum im spanischen Stil mit seinen Cafés, Hotels und Gärten eröffnet sich ein grandioser Blick auf die benachbarte Meeresbucht. Sehenswert ist auch der Hafen: Hier kann man den Fischern bei der Arbeit zusehen und sogar mit ihnen aufs Meer fahren!

El JEBHA

An einer Bucht an der Küste zwischen Tetouan und Al Hoceima liegt der beschauliche Fischerort El Jebha. Beeindruckende Steilklippen säumen die Meeresbucht. Im Ortszentrum finden sich kleine Cafés und Restaurants. Im August findet hier der Moussem Sidi Yahia Roudani statt: Eine Wallfahrt, die viele Besucher anzieht und einem Volksfest mit Jahrmarkt ähnelt.

STRANDBAD II
AUSZEIT

NEWS

no4Ad

FOLGEN SIE UNS!

no4Ad

no4Ad

no4Ad

no4Ad

BESTELLSERVICE

Erscheinungstermin der
KASBAH NO.8: Januar 2018


INFO MAROKKO

karte

Karte

Klima

Flugverbindungen

Veranstaltungen

Campingplätze

Steckbrief

Reisen im Land

Gut zu Wissen

Golfplätze