ROADBOOK

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Aufbruch nach PANDORA

Vor 30 Jahren war ich schon einmal in dieser Gegend. Damals gab es hier den künstlichen See Ben el Ouidane, der sich zur Stromerzeugung bei Bedarf hydraulisch absenken lässt, noch nicht. Auch der Hohe Atlas hat sich wohl verändert. Wie sehr, das wollte ich herausfinden. Nach sehr langer Zeit hatte ich mich wieder aufgemacht, den Hohen Atlas zu erkunden. Wie sieht es in den entlegenen Dõrfern aus? Ich wollte wandern, Leute treffen, durch die Schluchten klettern. Bestimmt hat sich hier vieles verändert. Ist der Hohe Atlas das geblieben, was er damals war – eine Welt für sich? Unterwegs habe ich Menschen getroffen, die mir wirklich in Erinnerung geblieben sind, und Landschaften gesehen, die man eigentlich gar nicht beschreiben kann. Hier meine Eindrücke.

Zwischen Magdaz und Imi N’ifni

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Magdaz

Schõnstes Dorf im Atlas, 843 Einwohner. Viel gewandert im Tal von Tessaoute. Bauern besucht, Kasbah besichtigt. Noch kein Stromnetz, Region ursprünglich, noch unberührt.

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Gravuren von AÏt Bouli

Früh aufgestanden. Bin über den Pass von Ait Bouli gelaufen. Hatte von prähistorischen Gravuren gehõrt. Geometrische Zeichen, Sonnen, Krieger… 6000 Jahre alt. Knapp 2 Stunden geblieben. Die Symbole wurden auf großen Steinplatten eingraviert. Absolut großartig!

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DER ALTE LAHCEN

Netter Typ. Habe bei ihm übernachtet. Abends Galettes (mit Honig) über offenem Feuer, noch lange gesessen und gesprochen. Lahcen gehõrt eine alte Kasbah (150 Jahre alt).

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IMI N’IFNI

Viele Stunden hier verbracht. Großartige Schlucht, von Wasserfällen gesäumt. Die Schlucht wird von Felsbogen überspannt. Atemberaubend! Viele Wasserbecken. Habe gebadet. Unendlich viele Hõhlen zu erkunden. Tausende von Schwalben in den Hõhlen. Kinder jagen Schwalben mit Steinschleuder.

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OUED DE ASSIF MELLOUL

Einige Kilometer vor Imilchil kam ich hier vorbei. Idyllischer Ort. Absolute Ruhe. Die Region ist Ausgangspunkt für viele Wandertouren. Gefiel mir wirklich sehr. Dieses Panorama! Einmalig! . Hatte gerade meine Kamera eingerichtet, um ein Foto vom Dorf zu machen – dann liefen Schafe ins Bild. Sie waren plõtzlich überall. Mit den Schafen kamen dann auch die Schäfer, und dann noch andere Leute – vorbei war’s mit der Ruhe, aber trotzdem schõn. Nette Leute. Einige sprechen Franzõsisch. Haben gequatscht. Sie erzählten, dass sie mit den Tieren auf die Hochebene ziehen. Ich durfte bei dieser wunderschõnen Szene zugucken. Das Dorf heißt Oudadi. Ich mag es wirklich.

Im Herzen des Atlas

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AIT BOUGUEMEZ-TAL

Der Ort wird „glückliches Tal“ genannt. Hoch oben auf einem Berg steht eine runde Kasbah, das Marabout Sidi Moussa. Für die Leute hier ist das durchaus ein heiliger Ort.

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DIE KLEINE „OASE“ TAGHIA

Bin 2 Stunden lang gelaufen. Erreiche endlich Taghia. Die Häuser verschmelzen mit der Terrassenlandschaft. Die Leute leben hier võllig autark, holen Wasser aus dem Fluss. Kein Strom, benutzen Öllampen. Sie betreiben Landwirtschaft und Viehzucht. Atemberaubend sind die roten, ockerfarbenden, blauen Felsen. Im Vordergrund dann die grüngelben Terrassen. In Taghia bin ich im Herz des Atlas angekommen. Kann man sich freier fühlen?

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IM DADES-TAL – KASBAH DE TAMNALT

Ich war eigentlich schon aus dem Atlas heraus. Von Imilchil ging es nach Süden durch die Todra-Schlucht nach Tinerhir. Dort war meine grandiose Tour im Grunde schon beendet. Dann habe ich mich entschlossen nochmal in den Atlas hineinzufahren. Das Dades-Tal hoch.
Nicht so abgelegen und einsam wie in Taghia, aber trotzdem atemberaubend. Ein echtes Highlight. ganz am Ende meiner Reise.

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CASCADES D’ OUZOUD

Mittags Ankunft in Ouzoud. Draußen auf der Terrasse eines kleinen Restaurants mit Blick auf die Wasserfälle Tajine gegessen. Als Nachtisch war 3 Stunden Wandern angesagt. Ein wunderschõner Nachmittag. Wäre gern noch geblieben.


Info: Felsküste

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DIE ETAPPEN DER „PANDORA-TOUR“
IM HOHEN ATLAS
Wer durch die Bildreportage von Franck Charton inspiriert wurde, auf seinen Spuren zu wandern, findet hier eine ausführliche Übersicht der Etappen der Tour:

Marrakesch – Demnate – Felsentor bei Imi-N’ Ifri – Tessaout-Tal – Magdaz, (Übernachtung bei Lahcan Aït Lassou und nur zu Fuß zugänglich) – Col de Tizi n’ Tighlist (Gravuren) – im Tal der Aït Bouli: Ighir n’ Tissent, Agouni, Tacht (zu Fuß) – Agouti – Aït Bouguemez-Tal – Tabant – Azilal – Wasserfälle von Ouzoud – See von Bin el Ouidane – Zaouia Ahansal – Schluchten bei Taghia (nur zu Fuß erreichbar) – Imilchil – Ouditi – Aït Hadidou (nur zu Fuß zugänglich) – im Assif Melloul-Tal: Toumliline – Agoudal – Todra-Schlucht – Tinerhir – Dades-Tal.

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