ROADBOOK

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QUER DURCH

Eine Abenteuerreise durch die Schluchten des Hohen Atlas

„Gorges – Gorges”, von Schlucht zu Schlucht – das stand schon lange auf unserer Entdeckerliste: eine Rundfahrt quer durch den Hohen Atlas. Die Redaktion schickte Katrin und Giovanni mit dem KASBAH-Mobil – halb Geländewagen, halb Camper – auf die Reise. Vorbei an unzähligen Bergoasen und umherziehenden Nomaden, gelangten sie auf einer unbefestigten Piste, die über einen 2.600 Meter hohen Pass durch ein abgelegenes Hochland führt, in die Marktstadt Imilchil und dann in die Todra-Schlucht: Klaus Kopelkert ist ihnen gefolgt.

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Fahrzeug beladen und los. Pause auf dem Pass des Tizi n’Tichka. Abzweigung hinter dem Pass nach Telouet genommen. Im Dorfrestaurant Tajine de poulet au citron gegessen. Einfach, lecker, preiswert. Erkundung der Kasbah des Dar Glaoui in Telouet. Weiterfahrt nach Süden. Teerstraße weggespült.

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AUFBRUCH ODER DIE VERTREIBUNG
AUS DEM PARADIES


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AIT BENHADDOU. DIE BERÜHMTESTE
KASBAH MAROKKOS

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Mit dem Auto direkt runter ins Oued und durch den Fluss zur Kasbah. Das ist also die Location für Hollywoodfilme. Durch schöne Gassen, vorbei an Boutiquen und Werkstätten. Aufstieg nach ganz oben. Ausblick atemberaubend. Übernachtung unten im Fahrzeug vor der Kasbah.

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Einkaufen und Wasserkanister auffüllen in Boumalne Dades, einer quirligen Marktstadt. Aufbruch in die Schlucht. Unterwegs kaufen wir zwei schöne Teppiche. Dann die spektakuläre Fahrt durch die Dades-Schlucht über eine kilometerlange Serpentinenstraße. Der Ausblick von oben runter in die Schlucht ist atemberaubend.

DADES-SCHLUCHT


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AUF DEM WEG NACH IMILCHIL
IM ABGELEGENEN HOCHLAND
ZWISCHEN MSEMRIR UND AGOUDAL

Es geht steil bergauf. Wir befinden uns auf der Querpiste zwischen den Schluchten nach Agoudal. Sie wird kaum befahren und führt über einen steilen, spektakulären 2.800 m hohen Pass in ein abgelegenes Hochland. Wir halten immer wieder mal an, um die überwältigende Landschaft zu erfassen. Reisende verirren sich selten hierhin.

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IMILCHL

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Der Ort liegt in 2.100 m Höhe. Für die Bewohner der isolierten Bergdörfer und die Nomaden ist Imilchil eine Metropole. Hier gibt es eine Tankstelle, Läden, Apotheken, einen „Baumarkt“ sowie Gästehäuser und viele hübsche Cafés. Wer an einem Imbissstand gegrillte Kebabspieße essen möchte, muss zuvor das Fleisch beim Metzger kaufen und selber mitbringen. Wir decken uns noch mit frischem Brot ein.


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AUF DEM WEG IN DIE
TODRA-SCHLUCHT

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Weiter über Tamattouchte zur TodraSchlucht. Wir fahren über Bergstraßen nach Süden, vorbei am Rande steil in den Himmel aufragender Felswände und versteckter Kasbahs. Wir queren das Oued Todra, mal links, mal rechts. Kaffeepause im Hohen Atlas. Das hat was.

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TODRA-SCHLUCHT

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Wir erreichen die Todra-Schlucht und campieren auf einem Schotterplatz. Hecktüren auf und „Fern sehen“. Die Aussicht ist fantastisch. Die Felswände wechseln je nach Sonneneinstrahlung und Schattenspielen die Farbe: von Schwarz über Rot zu Gelb. Welch ein Kontrastprogramm. Zudem haben wir die Schlucht fast für uns alleine.

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Wanderung in der Schlucht! Ein unbeschreibliches Erlebnis! Neben der Straße plätschert das Wasser des Oued Todra. In Millionen von Jahren hat der heute kleine Fluss einen gewaltigen Canyon geschaffen. Die Todra-Schlucht ist an manchen Stellen gerade mal 10 m breit. Wir treffen auf Nomaden, die mit ihren Eseln unterwegs sind. An einer Steilwand erprobt sich ein mutiger Kletterer. Zurück zum Auto. Es war eine fantastische Rundfahrt. Wir kommen wieder, denn in den vielen Gebirgspisten inmitten des Atlas gibt es sicherlich noch viel zu entdecken.


Info: Roadbook 1:Quer durch! Eine Abenteuerreise durch die Schluchten des hohen Atlas

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DIE ETAPPEN
Marrakesch – Tizi n‘Tichka – Telouet – Aid Benhaddou – Ouarzazate – Boumalne Dades – Dades Schlucht – Msemrir – Tilmi – Tizi n‘ Ouano (Passhöhe etwa 2.600 Meter) – Agoudal – Imilchil – Tamtattouchte – Todra-Schlucht – Tinerhir – Boumalne Dades – Tizi n‘Tichka – Marrakesch

ÜBER DAS HOCHLAND VON MSEMBRIR NACH AGOUDAL
Das Hochland zwischen Msemrir und Agoudal ist nur über eine Piste zu erreichen. Nur auf diesem Weg lassen sich die beiden fantastischen Schluchten – die Dades-und die Todra-Schlucht – auf einer Rundreise bewältigen. Wer beide Schluchten sehen möchte, jedoch nicht über ein Fahrzeug mit Allradantrieb, ausreichender Bodenfreiheit und Getriebeunterstützung verfügt, sollte die „Gorge-Gorge“ – die Tour von Schlucht zu Schlucht – nicht befahren. In diesem Fall bleibt nur die Möglichkeit, weit in die jeweiligen Schluchten hinein zu fahren, umzudrehen und wieder zurück zu fahren. Die Straßen in den Schluchten sind von Boumalne Dades bis Msemrir und von Tinerhir bis Imilchil (und weiter nach Rich oder El Ksiba) geteert. Die oben erwähnte Tour hingegen dürfte wohl auch in Zukunft nur offroad zu bewältigen sein. In Marokko wird das Straßennetz zwar kontinuierlich ausgebaut, allerdings führt diese Route zum einen über einen sehr hohen Pass (Tizi n‘Ouano, circa 2.600 m Höhe) und zum anderen ist das Hochland sehr abgelegen und wirtschaftlich sinnvoll nur von Nomaden zu nutzen. Hinzu kommt, dass diese Strecke sehr oft gar nicht befahrbar ist. Nach starken Regenfällen werden große Felsbrocken und viel Geröll auf die Piste gespült. Sie ist dann auch nicht von Geländewagen befahrbar. In welchem aktuellen Zustand sich die Piste befindet, erfährt man meist erst in Msemiri, also am Ende der Teerstraße. Diejenigen aber, die diese Strecke befahren (können), werden für die etwas mühevolle „Kletterei“ entschädigt. Das Hochland bietet atemberaubende Ausblicke, vor allem die Sicht auf die zurück liegenden Täler ist wirklich beeindruckend. Immer wieder trifft man auf Nomaden mit ihren großen Ziegen- und Schafherden. Ansonsten unendliche Weite und große Einsamkeit. Wer so etwas mag, muss diese Region unbedingt erkunden. Reisende mit Höhenangst sollten diese Strecke meiden.

Rückblick Roadbook


AUSGABE NO.3

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