MEDINA

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KÖNIGSSTÄDTE

Fes, Rabat, Meknes und Marrakesch sind Marokkos Königsstädte. Den Besucher erwartet ein Feuerwerk von Eindrücken. Eine Rundreise wird garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis, denn alle vier Königsstädte können mit eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten aufwarten.

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Text: KASBAH / Fotos: Willi Vlodacek

FES

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Die Medersa Attarine ist eine ehemalige Koranschule. Sie wurde zwischen 1323 und 1325 gebaut und gehört zur von der UNESCO im Jahr 1981 als Weltkulturerbe anerkannten Medina von Fes

Fes ist die älteste der vier Königsstädte und für viele Besucher die eindrucksvollste marokkanische Stadt überhaupt. Fes, bis 1912 Hauptstadt, hat die älteste Universität der Welt und ist heute noch das geistige und kulturelle Zentrum, das spirituelle Herz des Landes. Weniger bekannt ist, dass in der Medina – der größten der Welt – die besten Handwerker des Landes am Werke sind. Hier arbeiten schätzungsweise immer noch 30 000 Handwerker. Auf dem Platz Seffarine lässt sich gut beobachten, wie die Blechschmiede seit Generationen ihre Arbeit verrichten. Der Duft von Zedernholz – kennzeichnend für die Schreinereien – schwebt immer noch in der Luft, wenn man durch den Nejjarine Souk schlendert. An anderen Stellen befinden sich kleine Schneider-Ateliers, Stickereien, Schuhmacher und etliche andere auf Weiterverarbeitung spezialisierte Fachbetriebe. Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von Fes sind die 900 Jahre alten Chouara Gerbereien. Von den Terrassen der Ledergeschäfte genießt man einen sagenhaften Blick darauf. Die Gerbereien erstrecken sich über 7 000 Quadratmeter und beschäftigen rund 400 Mitarbeiter. Ihre Restaurierung vor einigen Jahren hat dem einzigartigen mittelalterlichen Flair nicht geschadet. Das gefärbte Leder wird sofort von anderen Fachbetrieben noch in der Medina weiter verarbeitet. Die Auswahl an Lederwaren ist später schier unerschöpflich. Fes wurde 1981 von der Unesco zum Welterbe der Menschheit ernannt. Die Stadt ist in der Tat eine ewige Baustelle. Allein im Jahr 2015 wurde die Sanierung von 27 historischen Denkmälern durchgeführt.

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Info: Fes

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DIE STADT
Ein Streifzug durch die Medina von Fes ist ein großartiges, einmaliges Erlebnis, das man ein Leben lang nicht vergessen wird. Fes ist die älteste der Königsstädte und für viele Besucher die eindrucksvollste marokkanische Stadt überhaupt. Fes, bis 1912 Hauptstadt, hat die älteste Universität der Welt und ist heute noch das geistige und kulturelle Zentrum, das spirituelle Herz des Landes. Die Millionenstadt wird oft als geheimnisvoll und exotisch beschrieben. Genau genommen trifft das nur auf einen einzigen Stadtteil zu: Fes el-Bali – die Medina von Fes. Wer sich dorthin begibt, fühlt sich mit einem Schlag aus der Moderne ins Mittelalter versetzt. Das gilt besonders für die einzigartige Gegend rund um das Gerberviertel.

BAB BOUJELOUD
Ungemein faszinierend. Hier werden Felle noch wie vor Jahrhunderten nach traditioneller Art bearbeitet. Von den Dachterrassen der Lederwarengeschäfte lässt sich das Viertel am besten überschauen.

DIE SOUKS
Neben dem Tischler-Souk ist die Kissaria besonders lohnenswert. Hier findet man hochwertige Seidenwaren und Silberschmuck.

PLACE NEJJARINE
Wunderschöner, kleiner Platz inmitten der Medina. Berühmt ist der kleine Brunnen mit seinen reich verzierten Kacheln.

DIE MERINIDENGRÄBER
Die königliche Totenstätte befindet sich in der Nähe der Ruinen des Meriniden-Palastes. Von den imposanten Grabstätten aus dem 14. Jahrhundert hat man einen einmaligen Blick über Fes.

PLACE SEFFARINE
Die Kesselschmiede schmelzen und gießen Kupfer, Zinn und Weißblech. Ihre Rohprodukte bearbeiten sie so lange mit einem schweren Hammer und einem Meißel, bis daraus runde Tabletts, Kessel, Teekannen, Tee- und Zuckerdosen, Kerzenständer, Töpfe, Schalen sowie ganze Brunnen entstehen.

RABAT

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Das Wahrzeichen Rabats: der Hassan-Turm. Der reich verzierte Turm sollte die größte Moschee weltweit werden. Jedoch konnte das 44 Meter hohe Minarett baulich nie vollendet werden. Große Teile der Moschee wurden bei einem Erdbeben 1755 zerstört. Die Überreste des Turms und der Säulen sind dennoch äußerst sehenswert

Rabat steht als Hauptstadt etwas im Schatten der anderen Königsstädte Marrakesch und Fes. Zu unrecht, denn die spektakulären Hinterlassenschaften vergangener Tage bieten in ihrer Gesamtheit ein ziemlich majestätisches Ensemble: die Kasbah der Oudayas – eine eindrucksvolle Festung und die Wiege von Rabat. Dann die andalusische Mauer der Medina. Die Rudimente des Hassan-Turms aus dem 13. Jahrhundert. Daneben das prächtige Mausoleum aus weißem Marmor von König Mohammed V., und schließlich die Chellah, eine von Meriniden-Sultanen auf den Ruinen einer römischen Stadt gebauten Nekropole, die sich hinter der Biegung des Flusses versteckt. Aber auch das moderne Rabat hat einiges zu bieten: König Mohammed VI. rief 2003 das Ausbauprojekt der Mündungsufer des Bou Regreg ins Leben. Sowohl die Stadt als auch das Land nahmen dafür viel Geld in die Hand: Drei Milliarden Dirham (ca. 300 Millionen Euro) wurden für die Entwässerung des Flusses, den Bau von zwei Yacht- und Fischerhäfen, einer Brücke, einer Straßenbahn und von einem Tunnel mobilisiert. Die Straßenbahn allein hatte umgerechnet etwa 50 Millionen Euro gekostet.

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Info: Rabat und Umgebung

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DIE STADT
Die Königsstadt Rabat ist berühmt für ihre historischen Hinterlassenschaften „Kasbah des Oudayas” und „Chellah”. Nicht weniger aufregend ist eine Zeitreise in die jüngere Geschichte der Hauptstadt. Im Quartier de l’ Océan und im Viertel Bab Al Bahr zeigt sich Rabat von seiner modernen und besonders charmanten Seite. Rabat ist sicherlich nicht die bekannteste, aber die vielseitigste aller Königsstädte.

MAUSOLEUM MOHAMMED V
Der Grabsaal des Mausoleums ist prunkvoll ausgestattet: Verzierungen aus Mahagoni-Holz und Blattgold, handverlegte Mosaike, Fußboden aus blauem Granit. In der Mitte der marmorne Sarkophag. Das Mausoleum wird rund um die Uhr von Soldaten in altmaghrebinischen Uniformen bewacht. Der Eintritt ist frei.

CHELLAH
Die Chellah liegt auf einem sanften Hügel am Rande des Stadtzentrums. Die Chellah wurde im 13. Jahrhundert von den Meriniden in eine Nekropole umgewandelt. Sie ist auf den Überresten der Römersiedlung Sala Colonia gebaut. Bei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert konnten hier die Ruinen eines Brunnens, eines Triumphbogens, einer christlichen Basilika sowie Säulen und Steine mit lateinischen Inschriften freigelegt werden. Im muslimischen Teil befindet sich auf dem Gelände der Nekropole das Grabmal des Sultans Abou el Hassan und seiner Frau „Lady Chellah”. Es gilt als sicher, dass der aktuelle Ort der Nekropole in der Chellah bereits von Phöniziern und Karthagern bewohnt war. Die Mischung aus Spuren arabischer Vergangenheit (Meriniden-Nekropole) und romanischen Überresten verleiht dem Ort einen besonderen Charme. Die ruhig gelegene Chellah besitzt auch einen schön angelegten Garten, der sich abseits der großen Straßen auch als idealer Ort zum Spazierengehen anbietet. Besonders bemerkenswert ist auch die Ansiedlung der vielen Weißstörche, die in den Ruinen und auf den Resten des Minaretts der Moschee ihre Nester gebaut haben.

KASBAH DES OUDAYAS
Die Festung mit den zahlreichen verwinkelten Gassen liegt auf einer Klippe an der Mündung des Bou Regreg und erstreckt sich über eine Fläche von vier Hektar. Von der Terrasse des Galeriehauses des Malers Miloudi Nouga in der Rue Jemaa hat man einen schönen Überblick auf das Straßenlabyrinth. Man entdeckt die eng aneinandergereihten blauen und weißen Häuser. Sie sind von einer alten Mauer aus dem 17. Jahrhundert umschlossen, in der Mitte steht ein Minarett. Die bunten Straßen verleihen der Kasbah eine wunderschöne, mediterrane Milde. Im Café Maure kann man herrlich relaxen. Am besten liest man ein Buch, trinkt dabei einen Minztee und lässt sich die Cornes de Gazelles, traditionell gebackene Kekse mit Mandeln, schmecken. Auch die Lage des Cafés ist idyllisch: Es liegt direkt hinter dem andalusischen Garten, der ebenfalls eine Oase der Ruhe ist. In der Kasbah, in der heute immer noch etwa 3 000 Menschen leben, gilt ein Fahrverbot für Autos, und auch sonst sind die Bewohner zu beneiden. Der Ausblick von der Kasbah auf den Ozean ist atemberaubend. Hier führt man noch ein richtiges Dorfleben.


MEKNES

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Das Stadttor Bab Moulay Ismail

Meknes wurde 1996 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Die in etwa 550 m Höhe gelegene Stadt mit ihren ca. 500 000 Ein­wohnern gehört neben Fes, Marrakesch und Rabat zu den vier Königsstädten Marokkos. Moulay Ismail, der Gründer der Alaouiten-Dynastie und geniale Baumeister, war ambitioniert und visionär. Er verwandelte ein bedeutungsloses Städtchen in ein „marokkanisches Versailles“. Innerhalb der hohen Mauern der Stadt erschufen seine Arbeiter einen prächtigen Palast, Moscheen, Medersen, Gärten und Wasserwerke, die durch ihre Vielfalt und architektonische Einheit heute noch beeindrucken. Entsprechend lang ist die Liste der Sehenswürdigkeiten von Meknes: das prachtvolle Mausoleum von Moulay Ismail, die riesigen Stallungen des Heri es-Souani, die imposante Anlage Bab el Mansour oder – nur knapp 30 Kilometer nördlich von Meknes entfernt – der Wallfahrtsort Moulay Idriss, um nur einige zu nennen.

Meknes hat sicherlich kein Spektakel wie Marrakesch zu bieten. Auch erfährt der Besucher keine Zeitreise ins Mittelalter, wie das in Fes der Fall ist. Wer aber bereit ist, sich auf den besonderen, etwas verblassten Charme einer Königsstadt mit einst atemberaubender Architektur einzulassen, wird eine unvergessliche, hinreißende Entdeckungsreise erleben abseits der Touristenströme. In gewisser Hinsicht ist der Besuch von Meknes ein echter Geheimtipp.

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Info: Meknes und Umgebung

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DIE STADT
Meknes teilt sich in drei Bereiche auf: die Medina, die Ville Impériale und die Neustadt. In der Medina befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen das Bab el Mansour, die Medersa Bou Inania, der Dar Jamai und die Souks. Die Ville Impériale ist die ehemalige Residenz von Moulay Ismail. Sehenswert sind das frühere Kara- Gefängnis und das Mausoleum Moulay Ismail. In unmittelbarer Umgebung befinden sich der Heri es- Souani, ein ehemaliger Getreidespeicher sowie das benachbarte Wasserbecken „Agdal”. In der Neustadt finden sich viele Hotels, Restaurants, Cafés, Bars und Geschäfte.

SOUKS
Die Souks von Meknes zählen zu den größten des Landes. Eine gute Alternative zu den Souks von Marrakesch und Fes.

BAB EL MANSOUR
Imposantes und größtes Stadttor Marokkos. Es wurde von einem christlichen Architekten erbaut und 1732 fertiggestellt.

DAR JAMAI
Ehemaliger Wesirspalast aus dem 19. Jahrhundert; heute ein sehenswertes Museum für marokkanische Volkskunst.

MAUSOLEUM MOULAY ISMAIL
Die Grabmoschee von Moulay Ismail zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt. Besichtigung für Touristen möglich.

MEDERSA BOU INANIA
Hauptattraktion der Medina: Die kunstvoll verzierte Medersa wurde Mitte des 14. Jahrhunderts während der Herrschaft der Meriniden-Sultane erbaut. Pflichtprogramm!

HERIES-SOUANI
Der riesige Vorrats- und Getreidespeicher am Rande der Ville Impériale ist ein spektakuläres Beispiel für den extrem ehrgeizigen Bauwillen Moulay Ismails. 

AGDAL BASSIN
Direkt an die Getreidespeicher angrenzend, befindet sich ein vier Hektar großes Wasserbecken. Früher diente es der Bewässerung, heute ist das Terrain ein beliebtes Ausflugsziel.

HERIEL MANSOUR
Die Ruinen sind Teil einer enormen Anlage, die sich in der Ville Impériale befindet. Einst wurden hier 12.000 Pferde untergebracht und versorgt. Die Pferdeställe stehen in der Nähe der gigantischen Getreidespeicher (Heri es-Souani). Dort wurde das Getreide für die Pferde gelagert und die Vorräte für 150.000 Soldaten. So sollte die Stadt einer Belagerung von 20 Jahren standhalten.

KARA-GEFÄNGNIS
In düsteren Zeiten wurden hier Gefangene eingekerkert. Heute kann man das unterirdische, eindrucksvolle Verlies besichtigen. Ein Rundgang durch die alten Gewölbekeller vermittelt heute einen guten Eindruck vom damaligen Elend der Geknechteten. Viele Gefangene konnten aber glücklicherweise durch Lösegeld wieder freigekauft werden und das Gefängnis verlassen. Heute ist es umgekehrt: Man muss (Eintritt) zahlen, um reinzukommen.


MARRAKESCH

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Koutoubia-Moschee. Mit ihrem 77 Meter hohen Minarett ist sie das Wahrzeichen der Stadt. Die Koutoubia-Moschee stammt aus dem 12. Jahrhundert – aus der Epoche der Almohaden

Als eine der vier Königsstädte und ehemalige Hauptstadt des Landes verfügt die “Rote Stadt” über ein entsprechend reiches architektonisches Erbe. Zahlreiche Denkmäler aus dem 12. und 16. Jahrhundert, als Marrakesch kulturelle Blütezeiten erlebte, sind erhalten: eindrucksvolle Sakralbauten, bedeutende Koranschulen und Museen, prächtige Palastanlagen und Nekropolen sowie die imposante Koutoubia-Moschee, das Wahrzeichen der Stadt oder der beeindruckende Menara-Garten, von dessen Pavillon man eine spektakuläre Aussicht auf den Hohen Atlas genießt. Die Medina von Marrakesch wurde 1985 von der Unesco auf die Weltkulturerbeliste gesetzt. Der Djemaa el Fna ist nicht nur der berühmteste Platz Afrikas, er ist viel mehr: Theater und Arena, Markt- und Rummelplatz, anarchische Heiterkeit und geschäftstüchtige Schläue – dieser Platz präsentiert dies alles in flirrender Gleichzeitigkeit. Die Unesco hat diesen Platz 2001 auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt. Nicht ein Ensemble aus historischen Baudenkmälern macht diesen Platz so einzigartig, sondern eine Art soziale Skulptur, die sich hier tagtäglich aus jenen Akteuren formt, die das Gelände bevölkern. Zwischen unzähligen Garküchen, die allabendlich die Gäste bekochen, sind hier Wasserverkäufer, Akrobaten, Possenreißer, Märchenerzähler, Wunderheiler, Feuerschlucker, Schlangenbeschwörer und Wahrsager zugange. Heilkräuter und Amulette werden feilgeboten, die öffentlichen Schreiber bieten ihre Dienste an – für die, die nicht lesen und schreiben können. Wahrhaftig ein „immaterielles“ Kulturgut.

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Info: Marrakesch und Umgebung

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RIAD-KULTUR
Marrakesch mit all seinen vielen Sehenswürdigkeiten, den vielen Souks in der Medina lässt sich schwerlich an nur einem Tag erkunden. Vier Tage sollte man schon einplanen, optimal wäre eine Woche. Wer dann auch noch „mittendrin, statt nur dabei“ sein möchte, dem sei als Unterkunft ein Riad mitten in der Medina empfohlen. In Marrakesch gibt es die weltweit ausgeprägteste Riadkultur. Über 1000 ehemalige Stadtpaläste wurden hier zu privaten Gästehäusern umgebaut. Das Wohnen in einem dieser luxuriösen Refugien der Stille wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

DIE MEDERSA BEN YOUSSEF
Der Sakralbau aus dem 16. Jahrhundert ist Lehranstalt und Koranschule in einem. Er besticht durch muslimische Ornamentkunst in handwerklicher Vollendung.

PALAIS DE LA BAHIA
Die weitläufige Palastanlage vermittelt, obschon unmöbliert, einen guten Eindruck von der arabischen Wohnkultur.

SAADIER-GRÄBER
Das prächtig ausgestaltete Mausoleum stammt aus der Ära der Saadier. Der Fund war eine echte Sensation: Die eindrucksvolle Nekropole wurde erst 1917 rein zufällig wiederentdeckt.

PALAIS EL BADI
Die Ruine entstammt einer Palastanlage, die der bedeutendste Sultan Ahmed El Mansour el Dhabi aus der Dynastie der Saadier im 16. Jahrhundert erbauen ließ.

MENARA GÄRTEN
Etwas außerhalb der Medina und gut zu erreichen wartet diese einmalig schöne Gartenanlage mit ihren großen Obstplantagen und Olivenhainen auf. Ein beliebter Treffpunkt für junge Paare und Familien. Das berühmte Bassin dient bis heute als Reservoir eines ausgesprochen ausgeklügelten Bewässerungssystems, das bereits in der Epoche der Almohaden-Dynastie im 12. Jahrhundert angelegt wurde. Der wunderschöne Pavillon am Rande der Gartenanlage stammt aus dem 19. Jahrhundert. Von seiner Terrasse hat man eine überwältigende Aussicht auf die schneebedeckten Gipfelketten des Atlas.

OURIKA-TAL
Von Marrakesch aus ist man kaum 30 Minuten mit dem Auto unterwegs – und schon trägt der Fahrtwind unbekannte Düfte ins Wageninnere: leichte Prisen eines würzigen Geruchs. Draußen rauscht Gewässer. Man sieht viele kleine terrassierte Felder beidseits der Straße, die von kleinen Mauern begrenzt werden, etliche Obstplantagen sowie Nuss- und Mandelbäume und im Licht schimmernde Farben – eine wahrhaft idyllische Landschaft, die die hektische Betriebsamkeit der Metropole schnell vergessen lässt. Das Ourika-Tal am Fuße der Berge des Hohen Atlas bietet sich für eine Art Landpartie von Marrakesch aus an. In Setti Fatma endet die Teerstraße. Dort locken mehrere Wasserfälle. Hier kann man wandern, baden, picknicken, auf Maultieren ausreiten oder diverse Trekkingtouren starten. Ein schöner Tagesausflug und pure Erholung.

Rückblick Medina


AUSGABE NO.6

  • MEDINA medina-no6-00

    ZEITREISE DURCH KÖNIGSSTADT
    Die Königsstadt Rabat ist berühmt für ihre historischen Hinterlassenschaf-ten „Kasbah des Oudayas” und „Chellah”. Nicht weniger aufregend ist eine Zeitreise in die jüngere Geschichte der Hauptstadt….

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AUSGABE NO.5

  • MEDINA medina-00

    DAS ORIENTALISCHE VERSAILLES
    Als Moulay Ismail 1672 an die Macht kommt, ist er erst 26 Jahre alt. Der junge Herrscher hat einen ambitionierten Plan. Mit eiserner Macht will er ein Provinznest…

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AUSGABE NO.4

  • MEDINA reportage3-no4-07

    DAS BLAU HAT MICH
    Die hübsche Stadt Chefchaouen inmitten der Rif-Berge birgt ein mysteriöses Geheimnis: Warum werden die ursprünglich weißen Häuser zunehmend blau angemalt? Das Phänomen lockt immer mehr Künstler und neugierige Touristen nach Chefchaouen..

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AUSGABE NO.3

  • MEDINA medina00

    TANGER IST ZURÜCK
    Keine Stadt am westlichen Mittelmeer ist derzeit so spannend wie Tanger. Der städtebauliche Umbruch soll Tanger aus dem Schatten von Marrakesch herausführen und an die glorreichen Zeiten, als Tanger noch den „Tangerine Dream“ verkörperte, anknüpfen…

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AUSGABE NO.2

  • MEDINA IMG_2086

    LETZTE AUSFAHRT MITTELALTER
    In vielen Städten und Regionen Marokkos hält die Moderne Einzug. Wie sieht es in Fes, im spirituellen Herzen des Landes aus? Ihre Medina – die größte der Welt – liefert den Besuchern ein Feuerwerk an Eindrücken…

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AUSGABE NO.1

  • MEDINA IMG_2081rep03_00

    ÜBER DEN DÄCHERN VON MARRAKESCH
    In keiner anderen Metropole gibt es eine derart kultivierte Dachterrassenkultur wie in Marrakesch. Hier kann man eine kurze Auszeit vom atemberaubenden „Kulturbetrieb“ nehmen…

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